«Geht die Bluse beim Waschen ein?»
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«Geht die Bluse beim Waschen ein?»
Erstaunlicherweise werden wir auf Messen manchmal mit dieser Frage konfrontiert. Das ist für unsere Xquisit-Produkte absolut nicht vorstellbar und für uns nicht akzeptabel.
Alle unsere Xquisit-Produkte werden in hochwertiger Qualität produziert. Sie sind formstabil und laufen beim Waschen nicht ein. Wir erhalten alle Testergebnisse von unserem Produzenten, bevor die Stoffe zur Manufaktur geliefert werden.
Anscheinend gibt es auf dem Markt genug Kleidungsstücke, sodass (meistens) Frauen neu gekaufte Produkte vor dem Gebrauch waschen, da sie angeblich immer einlaufen.
Der Hauptgrund ist definitiv die Billigproduktion des Stoffs, aber auch falsche Pflege spielt eine Rolle. Hier erklären wir unserer Xquisit-Community alles ausführlich.
Warum Kleidung einläuft – und was Waschechtheit wirklich bedeutet
Wer kennt es nicht: Das neue Lieblingsshirt kommt frisch aus der Waschmaschine, man zieht es an – und plötzlich sitzt es enger als gewollt. Oder die Jeans, die gestern noch perfekt passte, wirkt heute wie eine Nummer kleiner. Viele Menschen ärgern sich darüber, ohne zu wissen, was im Hintergrund eigentlich passiert. Dabei steckt hinter dem Einlaufen von Kleidung ein spannendes Zusammenspiel aus Material, Verarbeitung und Pflege.
In der Stoffproduktion werden diese Eigenschaften normalerweise berücksichtigt und der Stoff wird so behandelt, dass er nachher beim Waschen nicht mehr eingeht. Leider investieren gerade die Billigmarken nicht, um den Stoff stabil zu produzieren. Das zeigt sich leider erst, wenn man das Produkt wäscht.
D. h. für die Konsumenten: Wenn die Kleidungstücke trotz Beachtung der folgenden Merkmale einlaufen, dann ist der Stoff leider zu billig produziert.
Was bedeutet Waschechtheit überhaupt?
Waschechtheit beschreibt, wie gut ein Textil seine Eigenschaften beim Waschen behält. Dazu gehören:
· Formechtheit – bleibt die Grösse stabil
· Farbechtheit – bleichen Farben aus oder bluten sie aus
· Gewebeechtheit – verzieht sich der Stoff oder bleibt er glatt
Je höher die Waschechtheit, desto besser übersteht ein Kleidungsstück die Strapazen von Wasser, Reibung und Temperatur.
Warum laufen Kleidungsstücke ein?

Das Einlaufen ist ein natürlicher Prozess, der vor allem bei Naturfasern auftritt. Beim Spinnen, Weben oder Stricken strecken sich die Fasern und entspannen sich beim Waschen wieder – und ziehen sich dabei zusammen. Um das zu verhindern, sollte in der Textilproduktion eine Formfixierung erfolgen.
Hohe Temperaturen beim Waschen oder Trocknen beschleunigen diesen Effekt. Besonders der Trockner ist berüchtigt dafür, Kleidung regelrecht „schrumpfen“ zu lassen.
Reibung in der Waschmaschine oder beim Trocknen kann Fasern zusätzlich verdichten. Das passiert vor allem bei empfindlichen Stoffen wie Wolle.
Wie lässt sich Einlaufen verhindern?
Ein paar einfache Regeln helfen enorm:
· Immer Pflegeetikett beachten
· Niedrige Temperaturen wählen –> 30 °C reichen oft völlig
· Schonwaschgang nutzen
· Trockner vermeiden –> Lufttrocknen ist schonender
· Wolle nur kalt und mit Spezialwaschmittel waschen
Klingt simpel, macht aber einen riesigen Unterschied.
Kurz gesagt: Waschechtheit ist ein Qualitätsmerkmal, das oft unterschätzt wird. Sie entscheidet darüber, wie lange Kleidung schön bleibt – und ob sie nach dem ersten Waschgang noch passt. Wer versteht, wie Materialien reagieren und wie man sie richtig pflegt, spart nicht nur Ärger, sondern verlängert auch die Lebensdauer seiner Lieblingsstücke. Und am Ende ist nachhaltige Pflege immer auch ein kleiner Beitrag zu mehr Wertschätzung für das, was wir tragen.
Unsere Empfehlung: Bei vertrauten Marken einkaufen ;)
(Fotoquelle: 1- ein von Canva freigegenes Foto, 2. ein digital selbst erstelltes Foto.)