shopping_basket search home
Infothek

CO2-Bilanz

In der CO2-Bilanz werden die gesamten Kohlendioxidemissionen erfasst, die direkt oder indirekt durch die Aktivitäten und in den Phasen der Existenz eines Produkts oder eines Menschen entstehen. Die CO2-Bilanz umfasst auch den Ausstoß von Treibhausgasen. Treibhausgase absorbieren Wärme, die von der Erdoberfläche abgestrahlt wird. Ohne Treibhausgase wäre die Erde zu kalt für uns Menschen; doch mit zunehmender Nutzung fossiler Brennstoffe ist die Erde nicht mehr in der Lage, die gesamte Strahlung aufzunehmen, sodass es zum sogenannten Treibhauseffekt kommt. Seit der industriellen Revolution ist die CO2-Konzentration auf der Erde um 45 Prozent gestiegen.
Unser tägliches Handeln – Auto fahren, fliegen, heizen usw. – bedarf großer Mengen an Energie und verursacht CO2-Emissionen. Wir müssen daher nach Wegen suchen, um diese CO2-Emissionen auszugleichen. Die Hoffnung ist, dass es uns gelingt, einen Wandel herbeizuführen. Das Pariser Abkommen von 2015 hat knapp 200 Länder zusammengebracht, darunter auch ölexportierende Staaten. Sie alle haben beschlossen, den globalen Temperaturanstieg unter zwei Grad Celsius zu halten. Dieser erste Schritt soll dazu führen, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe bis 2050 – also durchaus noch zu unseren Lebzeiten – auf Null gesenkt wird.
Hier sind einige Möglichkeiten, wie auch Sie heute schon Ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern können:
  1. Kaufen Sie nachhaltige, umweltfreundliche Kleidung oder Kleidung aus zweiter Hand.
  2. Ernähren Sie sich vegetarisch oder vegan, oder verzichten Sie zumindest ein- bis zweimal pro Woche auf Fleisch.
  3. Vermeiden Sie Einwegkunststoffe, und verwenden Sie Materialien wieder.
  4. Nutzen Sie so oft wie möglich öffentliche oder CO2-neutrale Verkehrsmittel.
  5. Beziehen Sie Ökostrom.

 

Wir können aber auch jetzt schon etwas bewirken. Die Textilindustrie, insbesondere die Bekleidungsbranche, ist für zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und ist nach dem Erdölsektor der zweitgrößte industrielle Umweltverschmutzer. Paradoxerweise werden jährlich 70 Mio. Fässer Erdöl zur Herstellung von Polyesterfasern verbraucht – ein gemeinsamer Nenner in der Welt der „Fast Fashion“. Die kostengünstige, an Trends ausgerichtete Wegwerfkleidung wird in Massen hergestellt und konsumiert, was eine große Gefahr für die Umwelt darstellt.
Im Durchschnitt werden diese kurzlebigen Modeartikel seltener als fünfmal getragen und 35 Tage lang behalten, was zu über 400 Prozent mehr CO2-Emissionen pro Artikel führt als bei Kleidung, die fünfzigmal getragen und ein Jahr lang behalten wird. Darüber hinaus werden Wälder in großem Umfang abgeholzt, damit Stoffe wie Kunstseide und Viskose hergestellt werden können. Mit unserer leger-eleganten Mode, die aus natürlichen, biologisch abbaubaren und nachhaltigen Materialien und mit minimalen CO2-Emissionen hergestellt wird, leisten wir bei Xquisit einen aktiven Beitrag zur Änderung des Systems.